Von Ingrid Gerstbach

Neulich hatte ich in einem Beratungsprojekt u.a. die Frage, wie denn am besten mit der Terminkoordination umzugehen ist. Die Mitarbeiter wenden Stunden nur damit auf, Termine zu finden und wären letzten Endes total genervt davon.
Aber ist das wirklich so oder ist das eher die berühmte Ausnahme? Eine Studie aus dem Jahr 2011 initiiert von doodle zeigt die spannendsten Zahlen rund um Terminkoordinationen.

Wussten Sie, dass...

... Ein Mitarbeiter im Monat im Durchschnitt 4 ganze Tage für Terminvereinbarungen aufwendet?

Wöchentlich macht ein Angestellter im Schnitt 6 Termine aus, wobei durch Recherche, Telefonate, Mails etc. 17 Minuten draufgehen.

... Es eine Art Terminfinderoutine gibt?

Wer mehr Termine hat, braucht weniger Zeit zum Verabreden eines einzelnen Termins.
Wie bei allen Dingen macht auch hier die Übung den Meister. Denn, wer öfter Termine hat, benötigt für Verabredungen weniger Zeit (durchschnittlich 7 Minuten).

... Das Geschlecht keine Beeinflussung auf die Reaktionsgeschwindigkeit von Terminen hat?

Egal ob Männlein oder Weiblein: Wir brauchen alle in etwa gleich lang, um auf Terminanfragen zu reagieren.

... Elektronische Kalender frustrieren?

Es ist nicht nur ärgerlich, wenn andere ihre online Terminkalender nicht pflegen oder freigeben. Es erschwert die Vereinbarung von Terminen immens (90% der 1500 Befragten sagen, dass Ihnen der Zugang in fremde Kalendersysteme noch fehlen). Auch die Unsitte, sich zu spät oder gar nicht auf Terminanfragen zu melden, treibt 88% der Befragten in den Wahnsinn. Trotz zahlreicher Apps und verschiedenen Produkten sind 70% der Kalendernutzer unzufrieden mit ihrem Produkt.

Die liebe Suche nach einem gemeinsamen Termin ist oft mühsam und demotivierend. Sparen Sie lieber Ihre Nerven und machen Sie es wie Warren Buffet: Der plant angeblich keine Meetings im Voraus, sondern ist immer nur am Tag davor für Verabredungen buchbar ;)